Berufsfeuerwehrtag 2016

September 17th, 2016 by Larissa Babel

Ein Wochenende „wie die Großen“ auf der Feuerwache im Florianweg – Jugendfeuerwehr übt „den Ernstfall“
Einmal „wie die Großen“ Feuerwehrdienst machen! So richtig mit Übernachten auf der Wache? Für die Jugendfeuerwehr Enkheim kein Problem. Vergangenes Wochenende war es so weit: der „Ernstfall“ Berufsfeuerwehrtag für 8 Kinder und ihre 5 Betreuer der Jugendfeuerwehr Enkheim….

Um 15 Uhr traten sechs ziemlich aufgeregte Jungs und zwei Mädchen ihren ersten Feuerwehrdienst an. Wie bei der Berufsfeuerwehr üblich, musste das große Löschfahrzeug erst ordnungsgemäß übernommen werden: Mithilfe ihrer Betreuer Larissa Babel, Andreas Massinger, Tobias Old; Kevin Kunzmann und Sarah Lenhardt überprüften die acht erst ihre Ausrüstung auf Vollständigkeit und auf sichere Funktion. Dann richteten sie ihren Schlafplatz ein.
Doch an Schlaf war vorerst überhaupt nicht zu denken. Zuerst übten die acht unter Anleitung von Gruppenführerin Larissa Babel im Enkheimer Ried und stärkten sich anschließend bei Hot Dogs und Pommes.
Da ereilte die Nachwuchsfeuerwehrleute bei Einbruch der Dämmerung auch schon der erste „Notruf“. Schnell in die Einsatzkleidung und aufs Auto, kurze Fahrt im Löschfahrzeug und schon erreichten die Jugendlichen ihre „Einsatzstelle“ im Hof: Ein „Verkehrsunfall“ zwischen PKW, LKW und einem Motorroller, eine verletzte Person, aus dem LKW stieg Qualm auf. Doch in Minutenschnelle war „die Person“ – ein blauer Stoffdummy – „gerettet“ und die Löscharbeiten brachten das Feuer im Hof der Wache schnell unter Kontrolle.
Nach einer Erkundungsfahrt in Richtung Frankfurt und dem anschließenden Filmeanschauen war es für die Jugendlichen Zeit, ins Bett zu gehen.
Doch um 23:58 riss der nächste „Alarm“ die acht Jugendlichen und ihre Betreuer unsanft aus dem Schlaf. Ein weiterer Einsatz mit „Menschenrettung“ stand bevor. Noch auf der Anfahrt erfuhren sie die „Lage“: ein Mensch war in einen Schacht gestürzt, klagte über starke Rückenschmerzen.
Mit Hilfe der Steckleiter, einer aus vier zusammensetzbaren Teilen bestehenden Leiter gelang es den jugendlichen Kräften, die „Person“ im Schacht auf einer Trage zu sichern und nach oben zu ziehen. Deutlich nach Mitternacht war auch das geschafft. Nachtruhe.
Doch schon um 7 Uhr klingelte der Wecker, Zeit zum Aufstehen, Zeit für ein leckeres Frühstück. Denn gleich um 9 Uhr wurden sie auf der Leitstelle der Feuerwehr in der Hauptfeuerwache erwartet. Selbstverständlich gab es dabei eine Führung für die acht Jugendlichen und ihre Begleiter durch die Zentrale der Frankfurter Feuerwehr – und konnten in der Leitstelle gleich miterleben, wie dort ein Feuer-Notruf einging und wie dieser dort bearbeitet wurde.
Anschließend fuhr die Jugendfeuerwehr zurück nach Enkheim, wo bald der dritte und letzte „Einsatz“ wartete: wieder ein Feuer im Hof mit zwei verletzten „Personen“. Souverän retteten auch diesmal die Nachwuchs-Feuerwehrleute die Personen und löschten das Feuer. Nach einem gemeinsamen Mittagsessen war der „Dienst“ der Jugendfeuerwehr beendet. Praktisch wie bei „den Großen“.
Und auch ihr Fazit dürfte sich ganz ähnlich anhören wir das der Profis: Alle ziemlich zufrieden aber nach fast 24 Stunden auf der Wache auch einigermaßen geschafft und ziemlich müde…

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