Freizeit 2016

Mai 29th, 2016 by Larissa Babel

 

 

 

Von Enkheim ins Erzgebirge

Freizeit der Enkheimer Jugendfeuerwehr

Am Mittwoch, den 25. Mai war es endlich so weit:  sechs Kinder der Jugendfeuerwehr Enkheim und vier Betreuer starteten auf ihre erste große Freizeit. Fahrtziel: Die Jugendherberge Hammerwerk im Örtchen Schmalzgrube im Erzgebirge.  Schon lange hatten Jugendwartin Larissa Babel und der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Enkheim zusammen Ferien machen wollen. Und das lange Wochenende Ende Mai bot dann die passende Gelegenheit, bei der sie gerne der Einladung ihres ehemaligen Jugendwarts Reiko Hill folgten, der aus beruflichen Gründen mittlerweile im sächsischen Erzgebirgskreis wohnt.

Vier Tage voller Spaß, Erlebnisse und auch Lehrreichem zur Feuerwehr wartete dort auf die Enkheimer Jugendfeuerwehr. Die sechs Jungs waren schon vor und während der sechsstürndigen Fahrt ziemlich gespannt – und auch Jugendwartin Larissa Babel und die Betreuer Kevin Kunzmann, Andreas Massinger und Sarah Lenhardt. Würde alles klappen, würden alle Spaß haben?

Doch die Sorge war völlig unbegründet:

Ein erstes Highlight gleich am nächsten Vormittag: der Erlebniskletterwald Greifensteine (Erzgebirgskreis), wo sich die Jungs der Enkheimer Jugendfeuerwehr und ihre Betreuerinnen und Betreuer in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden des Kletterwalds austoben konnten. Zuvor jedoch gab es erst einmal ein gemeinsames Training für den Enkheimer Feuerwehrnachwuchs, in dem Teamstärke gefördert wurde und in dem die Jugendlichen ihr gegenseitiges Vertrauen unter Beweis stellen mussten.  „Vertrauen und Teamstärke sind das wichtigste bei uns“, betont Jugendwartin Larissa Babel.  Außerdem könnten mit den Sicherungstechniken, die man auch beim Klettern braucht, Jugendliche spielerisch an spätere Anforderungen bei der Einsatzabteilung der Feuerwehr herangeführt werden.

Ein weiterer Höhepunkt für die Enkheimer Jugendfeuerwehr in Sachsen war sicherlich auch dann der Besuch einer Wache der Berufsfeuerwehr Dresden. Am Samstag ging‘s früh los in die soeben eingeweihte Wache im Stadtteil Albertstadt. Und die Führung sollte lehrreich werden: Ein Berufsfeuerwehrmann, den in Dresden alle nur „Maxe“ nennen, erklärte den Interessierten Enkheimern Löschfahrzeuge und Drehleiter und führte den Jugendlichen eins der wichtigsten Rettungsgeräte darauf vor: das Rettungsbrett „Spineboard“, eine spezielle Trage zur Rettung verunglückter Menschen. Selbstverständlich durften die Jugendlichen dabei selbst mit anpacken und einen der ihren, den zwölfjährigen Keanu, auf der Trage fixieren und hochheben. Selbstverständlich durften nach den Lehrstunden in Sachen Feuerwehr alle Enkheimer zum Fotos schießen in den Korb der Drehleiter steigen.  Danach gings zum Sightseeing in die Altstadt von Dresden.

Neben den feuerwehrtechnisch interessanten Highlights gabs für die Enkheimer Jugendfeuerwehr noch viel Interessantes im Besucherbergwerk der Zinngrube Ehrenfriedersdorf, einen Besuch im Spaßbad und viel, viel Freizeit in der Natur des Erzgebirges – Lagerfeuer und Grillabende der Enkheimer gemeinsam mit dem ehemaligen Jugendwart Reiko Hill inbegriffen.

Am Sonntagvormittag ging‘s ab nach Hause, und schon bei der Abreise war klar: für die Jugendfeuerwehrmitglieder Marcel, Lars, Valentin, David, Keanu und Nico (12-15) war‘s großartig, sie können die nächste Freizeit in einem Jahr kaum erwarten.

Und auch die Betreuer: Andreas Massinger, Larissa Babel, Kevin Kunzmann, Sarah Lenhardt – und der ehemalige Jugendwart Reiko Hill samt Familie ziehen ein positives Fazit: die vier Tage waren ein tolles Ereignis für die Enkheimer Jugendfeuerwehr. Nächstes Jahr soll es eine Fortsetzung geben.

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